Jason Falloon
Deutschlands Musikszene horcht auf: Ein mit den Weihwassern des internationalen Rock-Business gewaschener englischer Profi, der Gitarrist und Sänger Jason Falloon, bringt seine Musik nach Deutschland. Und seine zwei Gitarren, darunter die Akustik-Klampfe, die er als 14-jähriger für 25 Pfund gebraucht gekauft hat und die er heute spielt, als verberge sich ein ganzes Orchester hinter diesen sechs Saiten.
Jason Falloon hat sie bei Auftritten mit großen Künstlern auf großen Konzertbühnen gespielt: mit Eric Clapton, Roger Daltrey von "The Who", Sir Bob Geldof, Ian Hunter, Ringo Starr, Gary Brooker, Jack Bruce und Roger Tayler, dem früheren Queen-Drummer, mit dem er u.a. zwei CD`s ("Happiness?", "Electric Fire") eingespielt und mehrere internationale Tourneen absolviert hat. Und hier in Deutschland trifft der Mann mit den zwei Gitarren auf die zwei Martins - Martin "Hofpower" Hofbauer (bass) und Martin Hauser (drums).
Das Trio schlägt ein wie eine Bombe. Vorne Jason`s kraftvoller, kehliger Power-Gesang und sein geniales Gitarrenspiel, mal Akustik, mal mit allen Raffinessen bediente Stromgitarre. Hinten die Martins als kongenialer Druckverband. Die Band interpretiert anspruchsvolle Rocksongs und Balladen mit unverwechselbar eigener Nuancierung, die das Original vielfach noch aufwerten. Sie streut Jason`s ausdrucksstarke, mit viel Gefühl komponierte Songs in ihr Programm ein - und tut, was sie zu tun hat, um beim Publikum anzukommen: Sie spielt "music from our heart" (Jason). Ehrliche Jungs mit ehrlicher und professionell gemachter, guter Musik. Musik, von der Jason überzeugt ist, dass sie einen Platz beanspruchen kann.
Ganz besonders zwei seiner Eigenkompositionen haben es in sich, sogar einen ganz exponierten Platz zu entern: "Crazy" und "Find your religion", zwei Kracher mit schwerstem Hit-Verdacht.
Als Insider mit der Stahlbad-Erfahrung des knallharten englischen Rock-Geschäfts gibt er sich nicht der Illusion hin, im Zeitalter der gepushten Teenie-Pop-Raketen mit superkurzer Brenndauer zum Superstar zu avancieren. Aber er vertraut seinen Songs, seinem Können und seiner Band.
Die Zahl der Auftritte wächst mit unglaublichem Tempo und mit gleicher Speed wird die Band dort, wo sie einmal ihre unverwechselbare Duftmarke hinterlassen hat, für weitere Gigs gebucht. Der zwangsläufig überregionale Erfolg, die größeren Bühnen - das alles ist nicht mehr fern.
Manfred Munder
Discographie
- "Happiness?" (1994; mit Roger Taylor)
- "Electric Fire" (1998; mit Roger Taylor)
- "Mick Ronson Memorial Concert" (Live; 1998)
- "Music From the Heart" (Falloons; 1996)
- "Blood Music" (Falloons; 1998)
- "Renegade" (mit Bob Falloon jr., Paul Doyle, 1999)
- "Jason Falloon" (mit Martin Hofbauer u. Martin Hauser; 2001)
- "Do you need it" 2001 (mit Martin Hofbauer und Martin Hauser)
- "Truth" 2004 (mit Martin Hofbauer und Martin Hauser)
- "Live" 2004 (mit Martin Hofbauer und Martin Hauser)
- "Peace of mind" - Jason Solo 2009


